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Ein kleines Lexikon - von A-Z

Lexikon

Der Einsatz von Arzneimitteln in der täglichen Praxis nimmt stetig zu. Dieses kleine Lexikon versteht sich als kurzgefasstes Nachschlagewerk wichtiger, in der Naturheilkunde gebräuchlicher Begriffe wie auch allgemein in der Medizin verwandter Fachausdrücke.
Mit den besten Wünschen für einen verständnisvollen und bewußten Umgang mit Ihrer Gesundheit. - Cefak KG
 

A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 

A

  • Akupunktur
    Alte asiatische Heilmethode, die davon ausgeht, daß sich Energie auf bestimmten Körperbahnen, den sog. Meridianen, bewegt (etwa auf diesen insgesamt 14 Meridianen, die bestimmten Organen zugeordnet sind (z.B. Herzmeridian, Lungenmeridian usw.) liegen ca. 700 genau definierte Akupunkturpunkte. Ziel einer jeden Akupunkturbehandlung ist es, durch Einstechen von Nadeln an diesen Akupunkturpunkten in die Haut, den gestörten Energiefluss eines Organs zu stimulieren oder zu beruhigen. So wird das Funktionsgleichgewicht innerhalb des Organismus wieder hergestellt. Man unterscheidet zwischen Körperakupunktur und Ohrakupunktur sowie zwischen klassischer Akupunktur (nur mit Nadeln) und Pharmaka-Akupunktur (Injektion von Arzneimitteln in Akupunkturpunkte). Vom Wirkprinzip verwandt ist die Akupressur, d. h. die Massage bestimmter Akupunkturpunkte.
     
  • Alkohol
    Für die Herstellung von Phytopharmaka (Phytotherapie) und Homöopathika (Homöopathie) ist Alkohol (Ethanol) ein unverzichtbarer Bestandteil. Alkohol löst zahlreiche Wirkstoffe aus der Pflanze, verbessert die Aufnahmefähigkeit der Wirkstoffe über die Schleimhäute und ist gleichzeitig ein natürliches Stabilisierungs- und Konservierungsmittel. Der Alkoholgehalt von Cefak Arzneimitteln (Tropfen) ist relativ niedrig. Bei der maximalen Einzelgabe werden grundsätzlich nicht mehr als 0,5 g Alkohol zugeführt - bei der Mehrzahl sogar deutlich weniger. Geht man von dieser Einzeldosis (0,5 g Alkohol) aus, so ergibt sich je nach Körpergewicht eine Blutalkoholkonzentration von ca. 0,007 - 0,008 Promille. Im Blut eines gesunden Erwachsenen sind stets etwa 0,03 Promille Alkohol enthalten. Somit ist nach der Einnahme von Cefak Arzneimitteln (Tropfen) mit einer erheblichen Veränderung dieser physiologischen Blutalkoholkonzentration und folglich einem gesundheitlichen Risiko nicht zu rechnen.
     
  • Allopathie
    Bezeichnung Hahnemanns für die Schulmedizin, die nach dem Leitsatz contraria contrariis curantur (das Entgegengesetzte wird mit dem Entgegengesetzten behandelt) arbeitet, im Gegensatz zur Homöopathie. Das auf körperliche Ursache Wirkung Gegenwirkung beschränkte Denken lässt seelische und geistige Einflüsse außer Acht, berücksichtigt nicht die vielen Regelkreise des Organismus und kann deshalb die Bedürfnisse des Patienten nur bei eindeutigen, körperlichen Veränderungen befriedigen.
     
  • Arteriosklerose, allgemeine
    Sog. Arterienverkalkung. Häufige krankhafte Veränderung der Arterien (vom Herzen wegführende Blutgefäße) mit Verhärtung, Verdickung und Elastizitätsverlust. Es werden vielfältige Faktoren für die Auslösung bzw. Förderung der allgemeinen Arteriosklerose verantwortlich gemacht, z. B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Nikotin, Stress, Alter, familiäre Belastung etc.
     
  • Arzneidroge
    Arzneilich verwendeter Pflanzenteil (pflanzlicher Bestandteil)
     

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B

  • Berzelius
    Freiher von Berzelius, Jöns Jakob (1779-1848), schwedischer Chemiker. Er wird zu den Begründer der modernen Chemie gezählt. Seine Forschungen waren sehr umfangreich und genau. Er entdeckte Cer, Selen und Thorium und gewann erstmals Silicium, Zirconium und Titan in reiner Form. Er formulierte den Begriff Katalysator und erkannte die Bedeutung der Katalyse. Das heute übliche System der chemischen Formelzeichen, bei dem jedes Element durch ein oder zwei Buchstaben des Alphabets symbolisiert wird, wurde ebenfalls von ihm eingeführt. Des weiteren geht die Theorie der Radikale vor allem auf Berzelius zurück. Er entwickelte eine elektrochemische Theorie, nach der die chemischen Verbindungen aus negativ und positiv geladenen Bestandteilen aufgebaut sind. Seine Hauptleistung bestand in der experimentellen Bestimmung von Atomgewichten. Berzelius ist die Schaffung einer übernationalen Zeichensprache zuzuschreiben. Er setzte den Anfangsbuchstaben des lateinischen Namens als Symbol für das einzelne Element.
    Wasserstoff = Hydrogenium = H,
    Sauerstoff = Oxygenium = O,
    Kohlenstoff = Carbo = C
     

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C

  • Chiropraktik
    Die Chiropraktik oder Chirotherapie ist eine auf Handgrifftechniken beruhende Heilmethode, bei der blockierte Rückenwirbel eingerenkt werden sollen. Durch Wirbelfehlstellungen verursachte Schmerzen und Funktionsstörungen können auf diese Weise oftmals erfolgreich behandelt werden.
     
  • Cortex
    Lateinisch für Pflanzenrinde oder -schale, aus welcher Wirkstoffe für Naturheilmittel gewonnen werden, z. B. Cortex Hamamelidis (Hamamelisrinde)
     

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D

  • Droge
    Bezeichnung für getrocknete Arzneipflanze oder deren Teil, die als Heilmittel verwendet werden.
     
  • Drogen-Extrakt-Verhältnis
    Verhältnis der Menge der eingesetzten Droge zu dem bei der Extraktion gewonnenen Konzentrat.
     
  • Drogenextrakt
    Auszug aus einer Pflanze (Droge). Die wirksamen Inhaltsstoffe sind im Extrakt angereichert, der unter Zuhilfenahme von Lösungsmitteln (z.B. Aceton, Alkohol) oder Wasser aus der Pflanze gewonnen wird.
     

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E

  • Eigenbluttherapie
    Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiz- Umstimmungstherapie, welche für sich alleine oder zusammen mit Naturheilmitteln zur Aktivierung des körpereigenen Immunsystems eingesetzt wird. Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen und unmittelbar in einen Gesäßmuskel eingespritzt. Diese Prozedur wird als Intervallbehandlung mehrmals wöchentlich wiederholt. Die Wirkung dieses "körpereigenen Immunstimulans" besteht u. a. in einer Aktivierung der Abwehrmechanismen, einem positiven Einfluss auf Entzündungen, insbesondere chronischer Art sowie einer Besserung des Allgemeinbefindens.
     
  • Ekzeme
    Sind meist juckende Hauterkrankungen akuter und chronischer Art, welche durch das Auftreten von Rötungen, Knötchen, Bläschen oder Schuppen gekennzeichnet sind. Ekzeme werden nach ihrer Ursache eingeteilt: Bekannt ist das Kontaktekzem, auslösend ist hier die Berührung eines unverträglichen Stoffes (z.B. Nickel in Modeschmuck oder Waschmittel). Endogene Ekzeme, d. h. anlage- oder vererbungsbedingte Ekzeme, wozu auch die Neurodermitis zählt, sind aufgrund der fehlenden Ursachenkenntnis schwer zu behandeln. Die Standardtherapie endogener Ekzeme beschränkt sich daher auf eine Symptomlinderung (Juckreiz, Rötung, Schuppung) mit hochwirksamen Substanzen (z.B. Kortison), deren Nebenwirkungen jedoch unübersehbar sind.
     
  • Erfahrungsheilkunde
    Die Erfahrungsheilkunde stützt sich auf das "erfahrene Wissen" über Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach den Grundsätzen der Naturheilkunde.
     
  • Ernährung
    Nicht nur bei der naturheilkundlichen Behandlung von Erkrankungen spielt die Ernährung ein wichtige Rolle. Durch ein vernünftiges Ernährungsverhalten können verschiedene Erkrankungen an ihrer Entstehung gehindert werden. Um den Organismus ausreichend mit vollwertigen Vitalstoffen zu versorgen, empfiehlt sich eine vielseitige, abwechslungsreiche Kost mit möglichst frischen Lebensmitteln, wie z. B. unbehandeltes Obst und Gemüse, Vollkornerzeugnisse, Frischfisch und andere Meereserzeugnisse. Auch dem Eßverhalten kommt ein wichtige Bedeutung zu. Ernährungsphysiologisch ist es sinnvoller, die tägliche Nahrungsaufnahme auf mehrere kleine Zwischenmahlzeiten als auf ein bis zwei Hauptmahlzeiten zu verteilen.
     
  • Extrakt
    Wäßriger, oder unter Zuhilfenahme von Lösungsmitteln (z.B. Alkohol) Auszug aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen. Die Extraktion ist eines der wichtigsten Herstellungsverfahren in der Naturheilkunde. Die Wirkstoffe sind im Extrakt angereichert.
     
  • Extraktionsmittel
    Die Herstellung eines Pflanzenextraktes geschieht mit Hilfe eines Extraktionsmittels (z.B. Wasser, Alkohol) dabei können aus einer Pflanze mehrere Extrakte mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen gewonnen werden. Es kommt dabei auf den verwendeten Pflanzenteil und das Lösungsmittel an.
     

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F

  • Flores
    Lateinische Bezeichnung für Blüten von Heilpflanzen, aus denen Wirkstoffe für Arzneimittel gewonnen werden.
     
  • Folia
    Mit der lateinischen Bezeichnung Folia werden Blätter von Arzneipflanzen benannt.
     
  • Fructus
    Früchte einer Pflanze, die zur Herstellung von Naturheilmitteln verwendet werden
     

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G

  • Ganzheitstherapie
    Die Ganzheitstherapie sieht den menschlichen Organismus als seelischkörperliche Einheit und sucht daher die Ursache einer Erkrankung nicht nur dort, wo unmittelbar Beschwerden auftreten, sondern auch innerhalb besonderer Lebensumstände (z. B. seelische Konflikte, ungesunde Lebensweise etc.). Dementsprechend zielt die Ganzheitstherapie nicht auf die Unterdrückung von Krankheitserscheinungen (Symptomen) ab, sondern auf die Erkennung und Ausschaltung der Krankheitsursache. Die Therapie mit biologischen Arzneimitteln stellt eine Ganzheitsbehandlung dar.
     
  • Gegenanzeigen
    Gegenanzeigen (Kontraindikationen) stellen Erkrankungen oder Gegebenheiten dar, bei denen ein bestimmtes Arzneimittel nicht angewendet werden darf. Diese Gegenanzeigen müssen auf dem Beipackzettel vermerkt werden.
     
  • Gewichtsprobleme
    Das Übergewicht stellt in unserer Wohlstandsgesellschaft eine immer größer werdende Herausforderung dar. Die Ursache der Gewichtszunahme ist meist auf vermehrte Kalorienbilanz (Zufuhr größer als Verbrauch) zurückzuführen. Zur mehr oder weniger erfolgreichen Behandlung wird eine große Anzahl von Fastenkuren und Reduktionsdiäten angeboten. Die Suche nach medikamentösen, unschädlichen Alternativen aus der biologischen Medizin, welche die obligatorische Diät mit Bewegungstraining unterstützen, ist verständlich.
     

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H

  • Haut
    Die Haut - als größtes Körperorgan - hat neben der Sinneswahrnehmung lebenswichtige Stoffwechsel- und Schutzfunktionen zu übernehmen. Neben natürlichen Alterungsvorgängen belasten vor allem äußere Einflüsse (Umweltschadstoffe, Chemikalien) unsere Hautoberfläche, welche in Form von Kontaktekzemen und Allergien zum Ausdruck kommen. In vielen Fällen sind Hautstörungen auch die ersten Anzeichen einer organischen Erkrankung. Zur Behandlung erkrankter Haut empfehlen sich Naturheilmittel ohne Konservierungsstoffe, welche den Hautstoffwechsel fördern und dadurch die Heilung von Hautschäden unterstützen.
     
  • Heilpflanzen
    Heilpflanzen werden seit Jahrhunderten als Arzneimittel eingesetzt. Verwendet werden Frischpflanzen oder getrocknete Pflanzen, die gesamte Pflanze oder Teile davon z.B. Herba (Kraut); Flores (Blüten); Folia (Blätter); Rhizoma (Wurzelstock); Fructus (Früchte); Semen (Samen). Je nach Verarbeitung werden daraus Tropfen, Tabletten, Pulver, Tees usw. hergestellt.
     
  • Herba
    Lateinisch Kraut, bezeichnet die Pflanze als Ganzes. Zur Gewinnung der Wirkstoffe werden in der Regel die oberirdischen Teile der Pflanze verwendet, also Blätter, Stengel, Blüten. Man unterscheidet zwischen Frischplanzen und getrockneten Pflanzen (Arzneidroge).
     
  • Homöopathie
    Begründer der Homöopathie ist der Arzt Samuel Hahnemann (1755 - 1843), der durch Eigenversuche herausfand, daß die Anwendung von Arzneistoffen, die beim gesunden Menschen bestimmte Krankheitserscheinungen hervorrufen, bei einem Kranken, der an gleichen Krankheitserscheinungen leidet, heilsam sein kann. Daraus leitet sich der Lehrspruch der Homöopathie "Ähnliches mit Ähnlichem heilen" ab. Bei der Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln werden zuerst Urtinkturen hergestellt, aus denen anschließend Verdünnungen (Potenzen) mit Wasser, Alkohol oder Milchzucker gemacht werden. Dabei wird nach den strengen Herstellungsregeln des Homöopathischen Arzneibuchs vorgegangen. Bei der Therapie mit homöopathischen Arzneimitteln geht der Behandler sehr intensiv und individuell auf den Patienten ein und versucht, durch gezieltes Fragen das homöopathische Arzneimittel der Wahl zu finden (=Repertorisieren).
     

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I

  • Immunsystem
    Jeder Mensch verfügt über ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Immunsystem, d. h. körpereigene Abwehrsubstanzen (z. B. weiße Blutkörperchen) zerstören eingedrungene Krankheitserreger und verhindern eine Schädigung des Gesamtorganismus. Durch mangelhafte Ernährung, fehlende Bewegung, Abhärtung oder durch schädigende Einflüsse infolge Krankheit kann es zu einer verringerten Abwehrbereitschaft kommen. Mit Hilfe besonderer Behandlungsformen (z.B. Eigenbluttherapie) oder biologischer Wirkstoffe (z.B. Sonnenhut) können die körpereigenen Abwehrkräfte gesteigert werden.
     
  • Infekte
    sind durch Erreger (Viren, Bakterien, Pilze) hervorgerufene Krankheiten. Banale Infekte sind harmlos, meist in wenigen Tagen abklingende Krankheiten, z. B. Entzündungen des Nasen- und Rachenraumes (Schnupfen). Durch die Einnahme von Naturheilmitteln kann das Immunsystem gestärkt werden.
     
  • Irisdiagnose
    Bei der Iris- oder Augendiagnose wird die Iris (Regenbogenhaut des Auges) in bestimmte Segmente unterteilt, welche mit Organen und Regionen des Körpers in Verbindung gebracht werden. Farb- bzw. Strukturveränderungen sollen Hinweise auf den momentanen Körperzustand sowie Aufschluss über Krankheiten, insbesondere chronischer Art geben können.
     
  • Indikation
    Grund zur Anwendung eines bestimmten Verfahrens zur Feststellung von Krankheiten.
     

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K

  • Klimakterium
    Unter Klimakterium (Wechseljahre) versteht man bei Frauen die Übergangsphase von der Geschlechtsreife zum Alter. Diese ist oftmals gekennzeichnet durch hormonelle Störungen, welche sich in Form von Hitzewallungen, depressiven Verstimmungs- und Erschöpfungszuständen, nervöser Überempfindlichkeit und Schlafstörungen äußern können. Wenn es in den Wechseljahren gute Gründe gibt, auf Hormone zu verzichten, bietet sich als natürliche Alternative die Behandlung mit Cefakliman® an.
     
  • Kombinationsarzneimittel
    Arzneimittel, die aus verschiedenen gemeinsam wirkenden Bestandteilen zusammengesetzt sind. Solche, bewußt aus mehreren Stoffen bestehende Kombinations- bzw. Komplexarzneimittel tragen auf Grund ihres weitgefächerten Wirkungsspektrums und den damit verbundenen breiteren Anwendungsmöglichkeiten entscheidend zur Therapievereinfachung für Behandler und Patient bei.
     
  • Krebstherapie, komplementäre bzw. supportive
    Unter einer komplementären (ergänzenden) bzw. supportiven (unterstützenden) Krebstherapie versteht man zusätzliche Maßnahmen der Krebsbehandlung z.B. vor einer Operation, während oder nach einer Chemo- und/oder Strahlentherapie zur Nachsorge. Diese Behandlungsverfahren können in Ergänzung bzw. zur Unterstützung der herkömmlichen Maßnahmen praktiziert werden und schließen eine therapeutische Lücke, die oftmals entsteht, wenn die klinische Behandlung abgeschlossen ist. Beispiele komplementärer Therapien: Therapie mit Spurenelementen (z.B. Natriumselenit, Zink), Misteltherapie, Enzymtherapie, Sauerstoff-Ozontherapie, Hyperthermie, Vitamine, Mineralstoffe, mikrobiologische Darmsanierung, Therapie mit Thymusextrakten.
     
  • Krebstherapie, konventionelle
    Hierunter versteht man herkömmliche Therapieverfahren wie z.B. Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und Hormontherapie.
     

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L

  • Langzeittherapie
    Unter Langzeittherapie versteht man die Einnahme von Arzneimitteln über einen längeren Zeitraum, z. B bei chronischen Erkrankungen, wie Rheuma. Naturheilmittel im allgemeinen und Cefak Naturarzneimittel im speziellen ermöglichen auf Grund ihrer natürlichen Zusammensetzung und guten Verträglichkeit in vielen Fällen ein schonende Langzeittherapie.
     

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M

  • Monographie
    Für den Wirksamkeitsnachweis von Naturheilmitteln wurden beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sog. Monographien, d. h. Wirkprofile für bestimmte Arzneistoffe, erstellt. Hierbei wird u. a. zwischen homöopathischen (Homöopathie) und phytotherapeutischen (Phytotherapie) Therapieprinzipien unterschieden.
     
  • Monopräparat
    Arzneimittel, die nur einen arzneilich wirksamen Bestandteil enthalten, bezeichnet man als Monopräparat.
     
  • Mikrospurenelement
    Spurenelement, das nur in sehr geringen Dosen benötigt wird - in sogenannten Mikrogramm Mengen. 1 Mikrogramm (µg) entspricht 1 Millionstel Gramm. Deshalb auch die Bezeichnung Mikrospurenelement (z.B. Selen).
     

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N

  • Nebenwirkungen
    Als Nebenwirkungen werden alle nicht erwünschten Effekte einer Behandlung mit Arzneimitteln bezeichnet. Bekannte und voraussehbare Nebenwirkungen eines Arzneimittels müssen in der Gebrauchsanweisung (Beipackzettel) vermerkt werden. Cefak Arzneimittel sind meist risikoarm und gut verträglich und ermöglichen daher im allgemeinen eine nebenwirkungsfreie Therapie.
     
  • Neuraltherapie
    Die Neuraltherapie wurde von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts entwickelt. Grundlage der Neuraltherapie ist die Erkenntnis, daß alle lebenswichtigen Vorgänge über das vegetative Nervensystem gesteuert werden. Kommt es zu sog. "Störfeldern", wie z. B. Narben oder Entzündungsherde, dann kann durch gezielte Injektion von Neuraltherapeutika wie z. B. Lidocain oder Procain (lokale Schmerzmittel) entweder direkt an den Störfeldern oder über Segmente (Hautareale, die bestimmten Körperorganen zugeordnet sind) die gestörte Selbstregulation des Gesamtorganismus positiv beeinflußt werden und damit sekundär die Abwehrkräfte des menschlichen Körpers mobilisiert werden. Primärer Einsatzbereich der Neuraltherapie sind chronische Krankheiten (z. B. Migräne, Nervenschmerzen). Als positive Reaktionserscheinung gilt das sog. Sekundenphänomen: vom Störfeld verursachte Beschwerden verschwinden sofort, manchmal noch während der Injektion, also innerhalb von Sekunden.
     

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O

  • Onkologie
    Medizinisches Spezialgebiet. Befaßt sich mit der Erforschung der Ursachen und Formen sowie der Diagnose und Behandlung von Tumorkrankheiten.
     
  • Ozontherapie
    Ozon (eine energiereiche, instabile Form des Sauerstoffs) wird mit normalem Sauerstoff verdünnt und entweder dem Blut beigemischt (z. B. bei der Eigenbluttherapie) bzw. direkt in Blutgefäße oder Muskeln injiziert. Anwendung bei Durchblutungsstörungen, Leberschäden und zur unterstützenden Tumortherapie.
     

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P

  • Pharmakologie
    Die Lehre von der Wirkung fremder und körpereigener Stoffe auf den Organismus sowie der Nutzung bestimmter chemischer Stoffe als Heilmittel (=Pharmaka).
     
  • Phytopharmaka
    Aus Pflanzen, Pflanzenteilen, Pflanzeninhaltsstoffen oder deren galenischen Zubereitungen bestehende Arzneimittel, die neben Wirkstoffen noch Begleitstoffe enthalten; verwendet werden u.a. getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile (Arzneidrogen), aus denen z.B. Tinkturen oder Fluidextrakte, wässrige Heißextrakte (z.B. Teeaufgüsse) u. weitere galenische Zubereitungen hergestellt werden.
     
  • Phytotherapie
    Unter Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) versteht man die therapeutische Anwendung von Heilpflanzen zur Behandlung von Krankheiten. Die bereits vor Jahrtausenden bekannte Heilwirkung zahlreicher Arzneipflanzen gewinnt in der Rückbesinnung auf eine risikoarme, schonende, patientenorientierte Therapie, zunehmend an Bedeutung.
     
  • Prophylaxe
    Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten und Verhinderung von Unfällen.
     

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R

  • Radix
    Mit dem lateinischen Ausdruck Radix bezeichnet man den unterirdischen Teil der Heilpflanze, die Wurzel.
     
  • Regelbeschwerden
    Regelbeschwerden der Frau können sich verschiedenartig äußern: zu geringe bzw. zu intensive Regelblutung, schmerzhafte Regelblutung oder Ausbleiben der Regelblutung. Zur naturheilkundlichen Behandlung funktioneller Regelbeschwerden bietet sich Gänsefingerkraut an, welches als Trockenextrakt in Cefadian® enthalten ist.
     
  • Rheuma
    Schmerzhafte und funktionsbeeinträchtigende Erkrankung des Muskel- und Gelenksystems (Muskelrheumatismus). Da über die Ursachen von Rheuma Unklarheit besteht, ist von größter Wichtigkeit, bei einem wirksamen Präparat auch die Verträglichkeit unter einer Langzeittherapie zu prüfen. Denn gerade bei längerer Einnahme hochwirksamer Antirheumatika kann es zu ausgeprägten Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich, kommen.
     

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S

  • Schilddrüsendysfunktion
    Schilddrüsenfehlfunktion: Man unterscheidet Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose: gesteigerte Produktion und Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen) und Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose: Mangel an Schilddrüsenhormonen).
     
  • Schulmedizin
    Die offizielle, an den Universitäten gelehrte Medizin, die sich als Naturwissenschaft bezeichnet und deshalb den naturwissenschaftlich nicht faßbaren Bereich des Seelisch-Geistigen vernachlässigt. Damit steht die Schulmedizin im Gegensatz zur Erfahrungsheilkunde, die die Ganzheitsschau in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung stellt.
     
  • Selbstmedikation
    Selbstmedikation ist die Eigenbehandlung bestimmter Erkrankungen ohne Einschaltung eines Therapeuten. Nahezu alle Cefak Arzneimittel stehen rezeptfrei und preisgünstig - auch zur Selbstmedikation - in Apotheken zur Verfügung.
     
  • Selen
    Selen ist ein essentielles Mikrospurenelement, ohne das der Mensch nicht leben kann. Umweltprobleme und falsche Ernährungsgewohnheiten (z.B. Fast food) können einen Selenmangel auslösen. Wissenswertes über das Mikrospurenelement Selen finden Sie im Internet unter www.selen-info.de
     
  • Semen
    Semen ist die lateinische Bezeichnung für den Samen einer Pflanze, aus welchem Wirkstoffe, für Arzneimittel gewonnen werden, z. B. Semen Hippocastani (Roßkastaniensamen).
     
  • Spurenelemente
    Stoffe, die nur in geringsten Mengen im menschlichen, tierischen und pflanzlichen Organismus vorkommen, die aber große Bedeutung besitzen.
     
  • Stoffwechsel
    Biochemische Vorgänge bei der Aufnahme, Umsetzung, Verwertung von Nährstoffen und Abgabe der Endprodukte. Dient dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz sowie der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.
     
  • supportiv
    unterstützend
     
  • Symptome
    Krankheitsanzeichen
     
  • Syndrom
    Menge von Krankheitsanzeichen, die für bestimmte Krankheitsbilder typisch ist.
     

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T

  • Thrombose
    Lokale Verstopfung der Blutgefäße durch Blutgerinnsel.Thrombose entsteht meist in den Venen und in den Herzhöhlen.
     
  • Thrombozyten
    Blutplättchen. Thrombozyten sind Zellen mit wesentlicher Funktion bei der Blutgerinnung und der Fähigkeit zur Thrombozytenaggregation.
     
  • Tierversuche
    Sämtliche Cefak Arzneimittel wurden unter Zugrundelegung eines am Menschen, nicht am Tier, erprobten Erfahrungsschatzes entwickelt. Fortlaufende Qualitätsprüfungen sowie die Entwicklung neuer Arzneimittel werden ebenfalls unter Verzicht auf Tierversuche betrieben.
     
  • Tumor
    unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Organismus auftreten können.
     

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U

  • Urtinktur
    Ausgangssubstanz in flüssiger Form, aus der anschließend Verdünnungen (Potenzen) mit z. B. Alkohol, Wasser oder mit Milchzucker hergestellt werden.
     

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Z

  • Zellmembran
    5-10 nm (nanometer) dicke Grenzschicht zwischen der Zelle und dem Außenmedium oder zwischen verschiedenen Zellbereichen.
     
  • Zink
    Lebensnotwendiges Spurenelement, Bestandteil zahlreicher Enzyme und beteiligt an wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper. Wissenswertes über das Spurenelement Zink finden Sie im Internet unter www.zink-info.de
     
  • Zytostatika
    Substanzen, die eine hemmende Wirkung auf Wachstum und Teilung von Zellen ausüben. Sie werden daher bei der Krebsbehandlung eingesetzt. Sie unterscheiden sich untereinander sowohl in der Art der Wirkung als auch in möglichen Nebenwirkungen.
     

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