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Gesundheitsthema

Rheuma - eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Rheuma

Bereits die Pharaonen hatten Gliederschmerzen

Rheuma im weitesten Sinn zählt zu den ältesten bekannten Erkrankungen, bereits Skelette von Mumien wiesen diesbezüglich krankhafte Veränderungen auf. In einem altägyptischen Papyrus wurden sogar verschiedene Behandlungsvorschläge für Gliederschmerzen gefunden. Der von Hippokrates geprägte Begriff "Rheuma" bedeutet "Fließen von Schmerzen" und umschreibt viele Krankheiten, die alle mit Beschwerden am Bewegungsapparat einhergehen. Der berühmte griechische Arzt (ca. 460 - 370 v. Chr.) beschäftigte sich intensiv mit dem Rheumatismus und beeinflusste mit seiner populären Lehre über die Körpersäfte die folgenden Jahrhunderte.
 
Rheuma ist heute zu einer echten Volkskrankheit geworden. Bis jetzt gibt es kein Medikament zur Verhinderung oder echten Heilung von Rheuma. Zu den bedeutendsten Heilpflanzen in der Rheumabehandlung gehört sicher die Teufelskralle. Hochdosierte Spezialextrakte aus der Teufelskralle, wie z.B. in Cefatec® 480 enthalten, tragen deutlich zur Linderung von rheumatischen Schmerzen bei und wirken entzündungshemmend und abschwellend im Bereich der Gelenke. Bei sehr guter Verträglichkeit sind sie insbesondere für die Langzeitbehandlung geeignet. zum Seitenanfang

Rheuma - eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Rheuma als einziges bestimmtes Krankheitsbild gibt es nicht, sondern ist ein Sammelbegriff für etwa 200 unterschiedliche Erkrankungen, die man alle zum sogenannten rheumatischen Formenkreis zusammenfasst.
Betroffen können sein: Bänder, Muskeln, Sehnen, Knorpel, Gelenke und Wirbel. Alle rheumatischen Erkrankungen haben jedoch ein Beschwerdebild gemeinsam: Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. zum Seitenanfang

Die Medizin teilt rheumatische Krankheiten nach den Ursachen ein:

1. Entzündliche Gelenk-, Wirbelsäulen- und Bindegewebserkrankungen (Arthritis, chronische Polyarthritis)
Bei der Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, genauer der Gelenkhaut bzw. des Gelenkknorpels. Diese Rheumaformen können entweder durch eine Reaktion gegen körpereigene Gelenkstrukturen (Autoimmunkrankheit) oder durch virale oder bakterielle Erkrankungen ausgelöst werden (rheumatisches Fieber).
 
2. Verschleißbedingte (degenerative) Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule (Arthrosen)
Eine Arthrose beginnt schleichend und fast unbemerkt. Durch Abnutzung verlieren die Gelenke mit der Zeit ihre Geschmeidigkeit und Flexibilität. Das gereizte Gewebe reagiert mit Schmerzen und Schwellungen. Die Muskeln verkrampfen leichter, typisch ist das Phänomen der Morgensteifigkeit gepaart mit einem abendlichen belastungsabhängigen Schmerz. Später können Funktion und Beweglichkeit der Gelenke deutlich eingeschränkt und von Schwellungen und Dauerschmerzen begleitet sein.
 
Faktoren, die eine Arthrose begünstigen können:
- Gelenkverletzungen
- Entzündungen der Gelenke durch z.B. Gicht
- Erworbene oder angeborene Fehlstellung der Gelenke (Hüfte, X-Beine)
- Übergewicht
- Mangelnde Bewegung
- Fehlbelastung
 
3. Weichteilrheumatische Erkrankungen
Z.B. Fibromyalgie, schmerzhafte Schultersteife, Schleimbeutel-, Sehnenscheidenentzündungen, Tennisarm. Hier sind nicht Knorpel oder Knochen betroffen, sondern das Gelenk umgebende Weichteile (Muskel- und Sehnenansätze). Bei der in ihrer Entstehung noch nicht abschließend geklärten Fibromyalgie, ist der gesamte Bewegungsapparat (Ganzkörperschmerz) in Mitleidenschaft gezogen.
 
4. Gicht
Bei dieser Stoffwechselkrankheit produziert der Körper zuviel Harnsäure. Die Harnsäurekristalle lagern sich in den Gelenken ab und rufen Entzündungsreaktionen hervor. zum Seitenanfang

Ohne Entzündung kein Schmerz

Rheumatische Erkrankungen sind durch entzündliche Prozesse, Schmerzen und Schwellungen gekennzeichnet. Am häufigsten sind Finger-, Knie-, Hüftgelenke und Wirbelsäule betroffen. Die Beschwerden beginnen oft schleichend und unbemerkt. Gelegentlich treten leichte Schmerzen und Morgensteifigkeit auf. Erst bei fortgeschrittener Krankheit schmerzen die Gelenke, später sind Funktion und Bewegung deutlich eingeschränkt und von Dauerschmerz begleitet.
 
Auf schädliche Einflüsse von außen in Form von Abnutzungen, Infektionen, Verletzungen oder Fehlbelastungen, reagiert das Gewebe am Ort der Schädigung mit einer Entzündung. Als Symptome einer entzündlichen Reaktion beobachtet man: Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und Funktionsstörung. Diese Symptome sind Folgen eines komplizierten biochemischen Stoffwechselgeschehens. Im Mittelpunkt steht dabei eine Substanz namens Arachidonsäure, aus der Stoffe entstehen, die Entzündungen in den Gelenken mitverursachen, steuern und aufrechterhalten. Arachidonsäure ist vor allem in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Werden z.B. weniger Fleischprodukte gegessen, sinkt die Arachidonsäurekonzentration im Körper.
 
Durch die Einnahme von Rheumamitteln soll die Produktion von entzündungsfördernden Stoffen im Körper gehemmt und dadurch eine schmerzfreie Beweglichkeit erzielt werden. Diese entzündungshemmende Wirkung wird allerdings meist mit Nebenwirkungen erkauft. Insbesondere stark wirkende chemischsynthetische Arzneimittel verursachen häufig Magen-und Darmbeschwerden. Pflanzliche Arzneimittel, wie z.B. der in Cefatec® 480 enthaltene Teufelkrallenwurzel-Extrakt, sind dagegen nicht nur wirksam, sondern auch sehr gut verträglich und schonen Magen und Darm. zum Seitenanfang

Die Heilkraft der Wüstenpflanze sorgt für natürliche Beweglichkeit

Die Teufelskralle, botanisch Harpagophytum procumbens genannt, ist eine auf dem Boden liegende, krautige Pflanze mit leuchtend rotviolett gefärbten Blüten. Sie wächst in den Savannen Südafrikas und in der Kalahari Wüste, gehört zur Familie der Sesamgewächse und wurde zu Heilzwecken bereits seit Jahrhunderten von den afrikanischen Medizinmännern genutzt.
Der außergewöhnliche Name geht auf die mit kralligen Widerhaken besetzten Fruchtkapseln zurück. Diese Samen in Form einer "Trampelklette" setzen sich mit ihren Enterhaken in Fell oder Klauen von Tieren fest und sorgen so für ihre Verbreitung. Für die Naturmedizin sind die knollig verdickten Wurzeln der Pflanze interessant; sie enthalten die heilkräftigen Wirkstoffe und dienen als Wasserspeicher.
 
Teufelskralle – wirksam bei rheumatischen Beschwerden
Wissenschaftlich ist die Teufelskralle sehr gut erforscht und dokumentiert. Für die spezifische Wirkung ist der Gesamtextrakt aus den getrockneten Wurzelknollen verantwortlich.
 
Die Inhaltsstoffe der Teufelskrallenwurzel:
- hemmen entzündliche Prozesse im Bereich der Gelenke
- wirken schmerzstillend und abschwellend
- regen den Gelenkstoffwechsel an
- verbessern die Elastizität des Knorpels und die Beweglichkeit der Gelenke
 
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Nützliche Tipps

  • Statt fleisch- und fettreicher Ernährung, pflanzliche Nahrungsmittel, fettarme Milchprodukte und Fisch (Omega-3-Fettsäuren) bevorzugen. Hochwertige Pflanzenöle (Vitamin-E-reich) verwenden. Sojaprodukte
  • Übergewicht abbauen
  • Regelmäßige körperliche Bewegung (Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf, Wandern)
  • Alkohol reduzieren
  • Fastentage einlegen
  • Grünen Tee trinken
  • Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik
  • Entspannungstechniken
  • Fehlbelastungen vermeiden
  • Wärmeanwendung (Moorpackungen, Bestrahlung, Thermal- und Bewegungsbäder). Bei akut entzündlichen Prozessen Kälteanwendung (Eis)

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