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Gesundheitsthema
Zu viel, zu fett, zu hektisch
Zu viel, zu fett, zu hektisch
Verdauungsbeschwerden und Fettstoffwechselkrankheiten sind weit verbreitet und zählen zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Fast Food, fette Snacks, versteckte Fette, Hektik und Streß – zu wenig Gallenflüssigkeit kombiniert mit zu hohen Fettanteilen in der Nahrung können zu spürbaren Störungen in der Verdauung oder langfristig zu einem gestörten Fettstoffwechsel führen.
Bewußte Ernährung und hochwertige pflanzliche Arzneimittel aus Artischockenblättern wie z.B. Cefacynar® können helfen, Verdauung oder Fettstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Verdauung und Fettstoffwechsel
Zum Verdauungssystem gehören neben Magen und Darm auch Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle. Im Dünndarm findet die hauptsächliche Verdauungsarbeit statt: hier werden die einzelnen Nahrungsbestandteile vollständig abgebaut.
Für die Fette braucht der Dünndarm die Unterstützung von Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase, denn ohne Gallensaft kann der Organismus Fette nicht aufspalten und transportieren.
Die Galle wird von der Leber produziert. Die Gallenflüssigkeit gelangt durch die Gallengänge in die Gallenblase. Zusammen mit den Sekreten der
Bauchspeicheldrüse fließt die Gallenflüssigkeit in den Zwölffingerdarm, hier werden die Fette verdaut. Der Transport der Fette im Blut erfolgt über spezielle
Vehikel, sogenannte Lipoproteine. Es gibt Lipoproteine mit geringerer Dichte (LDL), die Nahrungsfette und Cholesterin in die Gewebe bringen
und Lipoproteine höherer Dichte (HDL), die den Rücktransport des Cholesterins in die Leber übernehmen.
Fett und Cholesterin sind lebenswichtige Komponenten unseres Körpers. Fett ist ein bedeutender Energielieferant, Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil beim Zellaufbau und dient als Vorstufe zur Bildung von Hormonen oder Gallensäuren. Cholesterin wird sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch vom Körper hergestellt.
Zu üppiges, fettes Essen, Streß oder psychische Belastungen können Verdauungsbeschwerden mit Symptomen wie Völlegefühl, Magendrücken, Übelkeit, Blähungen oder Verstopfung auslösen. Oft liegt hier eine Störung im Leber-Galle-System, ein Mangel an Verdauungssäften oder eine zu geringe Bildung von Gallenflüssigkeit vor.
Ein Gemüse macht Karriere
Die Artischocke ist nicht nur eine traditionsreiche Gemüsedelikatesse sondern auch eine Heilpflanze.
Die Artischocke (lat. Cynara scolymus) gehört zur botanischen Familie der Korbblütler, genauer gesagt zu den Disteln und ist im Mittelmeerraum beheimatet. Ihr Name kommt vom arabischen "ardischauki" und bedeutet Erddorn. Die krautige, ausdauernde Pflanze besitzt eine Pfahlwurzel, die bis zu 2 m tief in den Erdboden reichen kann. Sie ist nicht als Wild- sondern nur als Kulturpflanze bekannt.
Die Artischocke war bereits 500 v. Chr. als Delikatesse in Ägypten berühmt. Für die reichen Römer war sie ebenso ein Luxusgemüse wie für die europäischen Fürstenhäuser im 18. Jahrhundert. Ab dem 15. Jahrhundert gelangte die Artischocke über Frankreich nach England, im 18. Jahrhundert in die USA.
Durch den Anbau in Kulturen kommt heute nicht nur eine privilegierte Minderheit in den Genuß dieses wohlschmeckenden und bekömmlichen Gemüses.
Verzehrt wird von der Artischocke die Blütenknospe, insbesondere die fleischigen Enden der dicken schuppigen Hüllblätter der Blütenköpfe und die von den Blüten befreiten Fruchtböden, auch Herz genannt.
Der Geschmack ist pikant und variiert von leicht herb bis bitter. Die Bekömmlichkeit ist gut, da die Inhaltsstoffe der Artischocke eine positive Wirkung auf Magen, Leber und Galle haben. Schon in der Antike wußte man die verdauungsfördernden Eigenschaften der Pflanze zu schätzen.
Im übrigen ist die Artischocke reich an den Vitaminen B1 und C, sowie den Mineralien Eisen, Calcium und Magnesium und dem Kohlenhydrat Inulin, womit man bei der medizinischen Nutzung der Artischocke ist.
Aus den Blättern lassen sich wirksame Naturarzneimittel gewinnen, die bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden können:
- Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Magendrücken, Übelkeit, Blähungen
- unausgeglichenem Fetthaushalt
- Unverträglichkeiten nach Genuß fettreicher Mahlzeiten
Die Artischocke als Arzneimittel
Die für die spezielle Wirkung der Artischocke verantwortlichen Inhaltsstoffe befinden sich in den Grundblättern der Pflanze. Die Blütenböden und Hüllblätter haben nur eine geringe arzneiliche Bedeutung.
Die Inhaltsstoffe der Artischocke regen die Gallenabsonderung in den Leberzellen an und sorgen für eine geregelte Fettverdauung.
Cholesterinspiegel und Blutfettwerte werden reguliert, dadurch werden langfristig die Blutgefäße vor Arterienverkalkung geschützt.
Die Inhaltsstoffe der Artischocke wirken antioxidativ, d.h. sie binden freie Radikale, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung vieler Krankheiten spielen. Zusätzlich schützt die Artischocke die Leber vor Giftstoffbelastung.
Bei Cefak ist der Wirkstoff Artischocke im Präparat Cefacynar® enthalten.
Nützliche Tipps
- Fettarme Ernährung
- Pflanzliche Nahrungsfette bevorzugen
- Langsam und bewußt essen
- Gut kauen
- Über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen essen
- Regelmäßig essen
- Keine zu kalten oder zu heißen Speisen oder Getränke
- Genußgifte (Alkohol, Nikotin, Koffein) meiden
- Stuhlregulierung
- Übergewicht abbauen
- Viel Bewegung im Freien
- Streßabbau durch Entspannungstechniken
- Artischocken-Rezepte
Artischocken werden nie roh sondern immer gekocht gegessen.
Für Genießer: Artischockenböden mit einer Scheibe rohen Schinken und etwas geriebenen Käse in Blätterteig packen. Mit Eigelb oder Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen. Bei 200 Grad, je nach Größe ca. 15 Minuten backen.
Klassisch: Artischockenböden getunkt in Vinaigrette oder zerlassener gesalzener Butter.
Als Fingerfood: Artischocken mit Dips: Schnittlauch-Dip (Senf, Joghurt, Zitronensaft, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Zucker), Tomaten-Dip (gekochte und gewürfelte Tomaten, Sambal Olek, Öl,Essig, Salz, Kreuzkümmel).
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