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Vitamin-D-Schriftzug im Himmel

5 Fakten zu Vitamin D 


1. Im Winter ist es ratsam, Vitamin D zu nehmen 

Im Winter ist es daher grundsätzlich für alle Menschen ratsam, die Vitamin D-Versorgung im Blick zu haben. Im Bedarfsfall sollte gezielt Vitamin D eingenommen werden – bis die Frühlingssonne wieder stark genug ist, die körpereigene Vitamin D-Produktion anzukurbeln. Für alle ans Haus oder Heim gebundene Personen macht es zudem Sinn das Sonnenvitamin ganzjährig zu ergänzen. 

Zahlreiche Studien und Wissenschaftler wiesen zudem darauf hin, dass eine gute Vitamin D-Versorgung die Immunabwehr im Kampf gegen Viren, wie das Corona-Virus unterstützt – und dass die Gefährlichkeit des Virus bei Vitamin D-Mangel höher zu sein scheint [1–3].  


2. Körpereigene Bildung des Sonnenvitamins auch abhängig vom Alter 

Der Körper ist in der Lage, mithilfe von Sonnenlicht das sogenannte Sonnenvitamin in der Haut selbst herzustellen. Dafür sind wir auf ausreichend UV-B-Strahlung angewiesen. Doch die Fähigkeit der Haut Vitamin D zu bilden, nimmt im Alter deutlich ab. 

Glücklicherweise kann man bei Bedarf Vitamin D und gegebenenfalls weitere Mikronährstoffe einfach und gezielt ergänzen. 

3. Mega-Dosen sind keine gute Idee 

Die Europäische Lebensmittelagentur EFSA empfiehlt, eine Dosis von 4.000 Internationalen Einheiten (I.E.) Vitamin D täglich nicht zu überschreiten. Für die Nahrungsergänzung sind im Durchschnitt 1.000 bis 2.000 I.E. Vitamin D pro Tag ausreichend. 


4. Einnahme am besten mit etwas Öl bzw. zu einer Mahlzeit 

Damit das fettlösliche Vitamin vom Körper gut aufgenommen werden kann, sollte es zusammen mit etwas Öl oder zu einer leicht fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. 


5. Auch auf ausreichend Vitamin K2 und Magnesium achten 

Im Körper spielen Vitamine und Mineralstoffe oft eng zusammen. Auch zwischen Vitamin D3, Vitamin K2 und Magnesium gibt es Verbindungen im Stoffwechsel. So sind Vitamin D, Vitamin K und Magnesium zusammen an der Erhaltung normaler Knochen beteiligt. Darüber hinaus tragen Vitamin D und Magnesium zum Erhalt einer normalen Muskelfunktion bei.

1. Benskin LL. A Basic Review of the Preliminary Evidence That COVID-19 Risk and Severity Is Increased in Vitamin D Deficiency. Frontiers in public health 2020; 8: 513
2. Annweiler G, Corvaisier M, Gautier J, et al. Vitamin D Supplementation Associated to Better Survival in Hospitalized Frail Elderly COVID-19 Patients: The GERIA-COVID Quasi-Experimental Study. Nutrients 2020; 12: 3377
3. Biesalski HK. Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship? NFS Journal 2020; 20: 10–21
4. Heller et al. Prediction of survival odds in COVID-19 by zinc, age and selenoprotein P as composite biomarker. Redox Biol. 2020 Oct 20;38:101764.
Hinweis:  Die in unserem Gesundheitsmagazin dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information. Unter Verwendung wissenschaftlicher Quellen und Studien, machen wir unter anderem darauf aufmerksam, in welchen Lebenssituationen es sinnvoll sein kann, auf bestimmte Nährstoffe zu achten. Keinesfalls wollen wir mit unseren Inhalten ausdrücken, dass eine ausreichende Zufuhr mit Nährstoffen über die normale Ernährung im Allgemeinen nicht genügt. Die Inhalte ersetzen auch keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen auch nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verstanden werden. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig für den Erhalt der Gesundheit. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden.