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Erschöpfungserscheinungen und Müdigkeit

Warnsignale für mögliche Defizite

Müdigkeit ist eine häufige Begleiterscheinung unserer Lebensweise und zeigt uns, dass uns etwas fehlt oder der Körper aus dem Gleichgewicht ist.
Wenn wir nicht genug auf uns achten und uns überfordern, kann uns Stress Energie kosten.
Es treten dann gerne noch Schlafstörungen auf, die uns zusätzlich tagsüber schläfrig werden lassen.


Energie und Leistungskraft aufladen

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Vitalstoffen gilt als Grundvoraussetzung für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Genügend Bewegung an der frischen Luft, Entspannung und Schlaf sind ebenso Basis für wichtige Lebensenergie.

Für ständige Müdigkeit und Erschöpfung kommen aber auch andere Ursachen in Betracht:
Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, Mangel an bestimmten Nähr- und Vitalstoffen (z.B. Eisen, B-Vitamine wie Vitamin B2, Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Vitamin B6, Folsäure (B9), Vitamin B12 oder auch Vitamin C oder Magnesium), hohe körperliche Belastung (Stress, Sport), Übergewicht, zu wenig körperliche Bewegung oder hoher psychischer Druck. Wer sich nicht ausgewogen ernähren kann und zu wenig Vitalstoffe mit der Nahrung aufnimmt, sollte diese gezielt ergänzen.
 

Schlafen ist lebensnotwendig

Ausreichend guter Schlaf ist nicht nur am nächsten Morgen eine Wohltat für Körper und Geist, sondern beeinflusst die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität auch längerfristig.

Nur, was tun, wenn man abends wach liegt, sich von einer Seite zur anderen wälzt und keinen Schlaf findet? Oder wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Lot ist, weil man in Schicht arbeitet oder berufsbedingt durch verschiedene Zeitzonen „jettet“?

An der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus ist im Körper das sog. „Schlafhormon“ Melatonin beteiligt. Dieses wird bei Dunkelheit ausgeschüttet und wir werden müde. Der Spiegel erreicht etwa in der Mitte der Nacht den Höhepunkt und nimmt dann bis zu den frühen Morgenstunden wieder ab. Mit zunehmendem Alter ist die körpereigene Melatonin-Produktion verringert [1]. Kurz vor dem Schlafengehen eingenommen, unterstützt 1 mg Melatonin die Verkürzung der Einschlafzeit. Zur Linderung subjektiver Jetlag-Empfindungen trägt mind. 0,5 mg Melatonin dazu bei, wenn es am ersten Reisetag sowie an den ersten Tagen nach Ankunft am Zielort kurz vor dem Schlafengehen eingenommen wird.


Praktische Tipps für Gelassenheit und Nachtruhe

  • Reizüberflutung (Smartphone/Computer vor Zubettgehen) und emotional Belastendes vor dem Schlafengehen vermeiden
  • Atemübungen, Entspannungstechniken in den Alltag einbauen
  • regelmäßige Bewegung an der frischen Luft zum Stressabbau
  • sich selbst nicht zu ernst nehmen und Dinge nicht zu verbissen sehen
  • möglichst immer gleichen Tagesrhythmus einhalten (auch am Wochenende)
  • ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Vitalstoffen, jedoch nicht mit vollem Magen und nicht hungrig ins Bett
  • Harntreibendes (Kaffee/Tee) oder zu große Trinkmengen vor dem Zubettgehen meiden
  • Störquellen meiden (Licht, Geräusche)
  • Schlafzimmertemperatur 18°C
  • feste Einschlafzeit

[1] Karasek M. Melatonin, human aging, and age-related diseases, Exp. Gerontol. 2004;39:1723-9

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