Lebenswichtige Mineralien und Spurenelemente

Eine ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen ist für die Erhaltung und ggf. Wiederherstellung der Gesundheit ebenso wichtig wie eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen. Diese Mikronährstoffe liefern zwar selbst keine Energie, sie sind jedoch für unzählige Stoffwechselprozesse im Körper essentiell.

Ein Mangel an einem einzelnen Mineralstoff oder Spurenelement kann den gesamten Organismus in Schwierigkeiten bringen. Zur Erhaltung der Gesundheit ist es daher wichtig, auf eine ausreichende Mikronährstoffzufuhr zu achten.


Selen – ein ganz besonderes Spurenelement

Selen ist das einzige Spurenelement, dessen Position in den funktionellen Proteinen des Körpers, den sogenannten Selenoproteinen, durch den genetischen Code determiniert wird. Cefak hat die Bedeutung des essentiellen Spurenelementes für die menschliche Gesundheit früh erkannt und mit Cefasel® das erste Selen-Arzneimittel in Deutschland eingeführt.
Wozu der Körper Selen benötigt und warum es sich lohnt auf die Selenzufuhr besonders zu achten, erfahren Sie auf:

Gesundheitsthema Selen


Magnesium – viel mehr als nur ein Muskel-Mineral

Einer der häufigsten Mineralstoffe im menschlichen Organismus ist Magnesium. Es unterstützt im Körper in mehr als 300 Enzymsystemen wichtige Stoffwechselvorgänge - dabei unter anderem die Umwandlung von Vitamin D3 zum aktiven Vitamin-D-Hormon. Zudem befindet sich das Mineral zu ca. 50 % gebunden im Knochengewebe und trägt zum Knochenerhalt bei. Magnesium sorgt für eine normale Funktion der Muskeln und des Nervensystems. Wenn der Mineralstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht, können Muskelverspannungen und unkontrollierte Muskelkontraktionen die Folge sein. Besonders bekannt sind Wadenkrämpfe oder Lidzuckungen. Der Magnesiumbedarf liegt laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 300 – 400 mg pro Tag [1].

Auf eine ausreichende Magnesium-Zufuhr sollte besonders geachtet werden bei:

  • starkem Schwitzen / sportlichen Aktivitäten (beim Schwitzen gehen wertvolle Mineralstoffe verloren)
  • regelmäßiger Medikamenteneinnahme (z. B. Magensäure-blocker, Antibiotika, orale Kontrazeptiva, Bisphosponate, Cortisonpräparate, Entwässerungsmittel)
  • bestimmten Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum
  • Stress

Eisen - Ohne das Spurenelement ginge im Körper nichts

Zu den wichtigsten Aufgaben des Eisens im Körper gehört die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese geben dem Blut nicht nur die rote Farbe, sondern in diesen befindet sich auch das Hämoglobin. Der Körper benötigt dabei das Eisen für die Bildung des Hämoglobins, welches in den roten Blutkörperchen den Sauerstofftransport ermöglicht. Dort befindet sich auch der Großteil des gesamten Eisens im Körper. Das lebenswichtige Spurenelement unterstützt zudem den Energiestoffwechsel und hilft auch gegen Müdigkeit.

Eisenzufuhr über Nahrung oft zu gering

Die besten Eisenlieferanten sind tierische Lebensmittel, wie Fleisch, Innereien oder Fisch. Da das Eisen aus tierischen Quellen meist besser vom Körper aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen, ist die absolute Eisenmenge in der Nahrung nicht unbedingt entscheidend. Vor allem jungen Frauen gelingt es oft nicht, den täglichen Eisenbedarf von ca. 15 mg über die Nahrung zu decken: So ist bei etwa 3 von 4 Frauen zwischen 14 und 50 Jahren zu wenig Eisen im Essen [1, 2].

Mögliche Gründe für eine zu geringe Eisenzufuhr:

  • Fehl-/Mangelernährung: Schlankheitskuren, Vegetarier, Veganer, einseitige Ernährung

  • chronische/starke Blutungen: Frauen**, Blutspender, bei Magen-Darm-Blutungen, Hämorrhoiden, Operationen, Zahnfleischbluten, Nasenbluten, Selbstverletzungen

  • Mehrbedarf: Schwangere, Stillende, Sportler, bestimmte Erkrankungen, Wachstum, Aufnahmestörungen (Magen-Darm)

 

Warum auch Kupfer im Eisenstoffwechsel wichtig ist

Kupfer nimmt als Spurenelement lebenswichtige Funktionen im Körper wahr. Unter anderem ist es an der Energiegewinnung der Zellen beteiligt und am Eisentransport. Dadurch lassen sich auch die engen Verknüpfungen zwischen Kupfer- und des Eisen-Status erklären. Für den Eisenstoffwechsel und die Blutbildung wurde in Cefavit® ferrit Eisen, Kupfer, B-Vitamine und Vitamin C sinnvoll kombiniert*.


Jod - vor allem für die Schilddrüse wichtig

Jod wird im Körper für die Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt. Diese sind beispielsweise an der Steuerung von Wachstum, Gehirnentwicklung, Knochenbildung und Stoffwechsel beteiligt. Neben Jod ist Selen ein wichtiges Spurenelement für die Gesundheit der Schilddrüse. Jod und Selen unterstützen eine normale Schilddrüsenfunktion.

Im Essen steckt meist zu wenig Jod

Auch wer seine Ernährung ausgesprochen frisch und vielseitig gestaltet, kann bei der Jodzufuhr deutlich unter den Empfehlungen liegen. Größere Mengen an Jod finden sich ausschließlich in Lebensmitteln aus dem Meerwasser, wie Algen oder Seefisch. Untersuchungen zeigen, dass trotz der breiten Verwendung von jodiertem Speisesalz die Menschen hierzulande nicht optimal mit Jod versorgt sind [3].

Bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft an zusätzliches Jod denken

Ein heranwachsendes Baby beginnt bereits etwa in der 12. Schwangerschaftswoche selbst Schilddrüsenhormone zu produzieren. Die Schilddrüsenhormone sorgen bei Föten und Kindern für das Wachstum, die Entwicklung von Organen, des Nervensystems und der Muskulatur. Daher wird Schwangeren und Stillenden mit ungenügender Jodversorgung empfohlen, Jodpräparate einzunehmen. Worauf Sie bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft unbedingt noch denken sollten, erfahren Sie hier.


Zink - lebenswichtiges Multitalent

Viele Reaktionen im Körper sind von ausreichend Zink abhängig.
Zink unterstützt beispielsweise die Funktion des Immunsystems, die Wundheilung, oder auch den Erhalt von Haut, Haaren und Nägeln.
Anzeichen, die auf eine zu geringe Versorgung bzw. auf einen Zinkmangel hinweisen, können entsprechend vielseitig sein. z.B.

  • geschwächtes Immunsystem (z.B. häufiger Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen, grippale Infekte)
  • Störungen der Wundheilung
  • Hauterkrankungen
  • Erkrankung der Nägel
  • Erkrankungen der Haare
  • Sinnesstörungen
     

In Deutschland erreichen circa 32% der Männer und 21% der Frauen die empfohlene tägliche Zufuhr von Zink nicht [2].


Knochenmineral Calcium

Bekannt ist die Bedeutung von Calcium vor allem für die Knochen und Zähne, die zu einem großen Teil aus Calciumverbindungen bestehen.
Der Knochenaufbau ist nur möglich, wenn genügend Knochennährstoffe, wie der „Knochenbaustein“ Calcium, vorhanden sind. Calcium kann jedoch relativ einfach über die Nahrung in ausreichender Menge zugeführt werden, z. B. schon mit dem Verzehr von ¼ l Milch und 2 Scheiben Emmentaler Käse pro Tag. Auch einige Gemüsearten wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola gelten als gute Calciumlieferanten. Wichtig ist, dass der Mineralstoff richtig aufgenommen und verwertet werden kann.

Starke Partner im Calcium- und Knochenstoffwechsel: Vitamin D3, K2 und Magnesium

Calcium kann nur gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden, wenn dieser gleichzeitig ausreichend mit Vitamin D, Vitamin K und Magnesium versorgt ist. Magnesium ist hierbei an der Aktivierung von Vitamin D beteiligt.
Zu den Funktionen von Vitamin D3 und Vitamin K2 erfahren Sie hier mehr.  

[1] DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2. Auflage (Stand: 26.11.2019)
[2] Nationale Verzehrsstudie II., MRI, 2008
[3] BMEL, Jodversorgung in Deutschland: Ergebnisse des Jodmonitorings (Stand: 23.04.2019)

* Eisen trägt zusammen mit Vitamin C / B2 / B6 / B12 zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Eisen ist an der normalen Bildung roter Blutkörperchen und des Hämoglobins (Hb) beteiligt und unterstützt einen normalen Sauerstofftransport im Körper. Folat unterstützt die normale Blutbildung, Riboflavin (Vitamin B2) den normalen Eisenstoffwechsel und Kupfer den normalen Eisentransport. Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Weitere Informationen zu Cefavit ferrit®.

** Besonders häufig sind Frauen aufgrund der Regelblutung von einer Eisenunterversorgung betroffen. Schwangere und Stillende haben zwar auch einen erhöhten Eisenbedarf (ebenso auch Kinder und Jugendliche), jedoch wird hier im Bedarfsfall die Rücksprache mit dem Therapeuten empfohlen.

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